Wie reagiere ich, wenn…?

Unter diesem Motto besuchte die Polizeibeamtin Frau Lentz am 7. und 8. Februar 2012 die Grundschule Römerberg-Berghausen. In den Klassen 1-4 erklärte sie, wie man sich in verschiedenen Situationen richtig verhalten kann.

Viele Kinder laufen alleine von der Schule nach Hause, zu Freunden, Verwandten oder zur Sportstunde. Damit Kinder wissen, wie sie am besten reagieren, wenn sie von Fremden angesprochen werden, hat Frau Lentz drei Fragen formuliert:

  1. Habe ich ein gutes oder ein schlechtes Gefühl bei der Person, die mich anspricht?
  2. Wissen Mama und Papa, wo ich bin und was ich mache?
  3. Kann ich von da, wo ich bin jederzeit Hilfe holen?

Diese Fragen gelten auch, wenn Eltern anderer Kinder einen beispielsweise bei schlechtem Wetter nach Hause fahren würden! Als hilfreichen Tipp erklärte Frau Lentz, dass die Eltern mit ihrem Kind ein Passwort ausmachen könnten. Wenn ein Anderer das Kind dann mitnehmen will, weil die Eltern nicht können, dann muss dieser das abgemachte Passwort sagen.  Somit kann das Kind sicher sein, dass das Abholen mit den Eltern abgeklärt ist. Natürlich muss das Passwort dann wieder geändert werden.

Wird ein Kind auf dem Nachhauseweg von Fremden angesprochen, gibt es auch Verhaltensregeln, an die man sich halten soll:

  • Am besten einfach weitergehen/ nicht reagieren
  • Andere Erwachsene ansprechen und um Hilfe bitten à wenn diese nicht reagieren, auf sich aufmerksam machen (z.B. am Ärmel zupfen, laut und deutlich ansprechen: „Sie da mit dem roten Schal und dem grauen Pulli!“)
  • In ein Geschäft gehen (viele Geschäfte haben bereits Schilder mit der Aufschrift „Notinsel, wo wir sind, bist du sicher!“ an der Tür hängen!)
  • An Türen klingeln und um Hilfe bitten (ABER: nicht in das Haus reingehen!)
  • Polizei anrufen ( 1, 1, Osterei, das ist die Nummer der Polizei)

Ruft man im Notfall die Polizei an, sollten die Kinder neben ihrem vollständigen Namen auch noch wissen, in welcher Straße oder vor welchem Geschäft sie sich befinden und was passiert ist. Wenn sich ein Kind von einer Person bedroht fühlt, sollte es zusätzlich noch in etwa sagen können, wie diese Person aussieht.

Natürlich kann es auch passieren, dass ein Kind nicht nur angesprochen, sondern auch beispielsweise am Arm gepackt und festgehalten wird. In solchen Fällen ist Schreien die beste Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen. Auf „Feuer“ oder „Nein, das will ich nicht!“ reagieren die meisten Menschen hierbei eher als auf „Hilfe“.

Desweiteren kam Frau Lentz auf „gute“ und „schlechte“ Geheimnisse zu sprechen, die sich im Bauchgefühl unterscheiden. Während es sich bei „guten“ Geheimnissen z.B. um versteckte Weihnachtsgeschenke handelt, geht es bei „schlechten“ Geheimnissen vor allem um Dinge, die einem Kind Angst machen oder widerfahren sind und die es auch unbedingt erzählen sollte! Dabei kann es sich nicht nur an Eltern und Verwandte wenden, sondern auch an Freunde oder Lehrer.

Wir danken Frau Lentz für die hilfreichen Tipps und Übungen, die sie für die Kinder vorbereitet hat!

 

Elternabend: 01.03.2012

Am Donnerstag, 01.03.2012 findet um 19.30 Uhr ein Elternabend statt mit den Themen

  • Kinder stark machen
  • Verhalten bei „Kinderansprechern“
  • Täter-Strategien
  • Was können Eltern unternehmen, um ihr Kind zu schützen?
  • Wie kann ich Missbrauch erkennen?

Speiseplan vom 06.02. bis 10.02.2012

Schulobst vom 30.01. bis 03.02.2012

Speiseplan vom 30.01. bis 03.02.2012